Sydney - fotogleiss

Ein Spaziergang rund um die Oper


Die Ankunft bei 20 Grad und bewölktem Himmel am Abend lässt noch wenig vom Sommer erahnen. Erst am ersten Morgen kommt mit den ersten Sonnenstrahlen auch das Gefühl von Wärme und Sommer. Nach einem doch längeren Marsch zum nächsten Bahnhof fahren wir ins Zentrum von Sydney. Das Ziel ist beim Buchen der Karten noch völlig unklar.

Ein Blick auf die Harbour-Bridge im Fenster des Zuges sagt uns, dass es Zeit ist, auszusteigen. Wir gehen entlang der Hafenbecken und Anlegestellen für die Schiffe. Dann eröffnet sich der erste Blick auf die Oper. Das Anfang der 70er-Jahre errichtete Bauwerk ist imposant. Wesentlich größer als erwartet. Gleich daneben ist der Botanische Garten von Sydney. Der erste Eindruck: Ginas Gummibaum in unserem Wohnzimmer braucht noch ca. 500 Jahre, dann hat er ähnliche Dimensionen. Die Vielfalt der Bäume ist unglaublich. Ebenso wie deren Größe.

Der Rest des Tages ist geprägt von einer Wanderung durch die Straßen von Sydney. Fazit: Die neuen Flips – hier werden sie Thongs genannt – hinterlassen unangenehme Druckstellen. Und die Blasen an Ginas Füßen haben einen kurzen Eingriff mit einer Nadel erfordert. Ein Rätsel bleibt am Ende des Tages aber ungelöst: Wo zum Kuckuck verkaufen die hier Bier? Wo sind die Bottle-Shops versteckt?

Der Abend wird dann von einer gar nicht erwarteten Nachricht unterbrochen: Der Flug nach Cairns mit einer Tigerair-Maschine um 8 Uhr ist storniert und um 24 Stunden verschoben. Nach zwei Stunden intensiver Beratungen steht fest: Wir fliegen um 6 Uhr mit einer Jetstar-Maschine. Die bereits bezahlten 275 Dollar sind weg. Billigflüge können nicht storniert werden. Zumal auf der freundlicherweise angeführten Telefonnummer nie jemand abhebt. Wir packen also um 23 Uhr die Koffer und richten den Wecker auf 3.45 Uhr. Good Night Straya.


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